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DIGITAL X CHANGE am 17.9

09.07.2025

Nehmen Sie an dem Vortrag von Simone Rosenberg bei der DIGITAL X CHANGE am 17.9 auf dem TH Köln - Campus Gummersbach teil:
Bei der >Twin Transition< kommen zwei Transformationsdynamiken zusammen: Die digitale Transformation und die Nachhaltigkeits-Transformation. Die Schnittmenge dieser beiden Entwicklungen stellt den >Sweet Spot< dar – hier ermöglichen Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und digitale Innovationen die nachhaltige Entwicklung. Durch die Verschmelzung von Nachhaltigkeits- und Digitalstrategien lassen sich IT- und Datenlösungen gezielt zur Beschleunigung organisatorischer Nachhaltigkeit nutzen (Greening by IT). Net-Zero-Ziele werden zunehmend zum marktwirtschaftlichen Treiber, da die upstream-Kunden – u. a. aufgrund des steigenden CO₂-Preises – immer höhere Anforderungen an die Dekarbonisierung ihrer vorgelagerten Wertschöpfungskette (Scope-3-Emissionen), ihrer Lieferanten stellen. Der Product-Carbon-Footprint (PCF) entwickelt sich zur neuen Währung in der Beschaffung. Unternehmen, die frühzeitig klimaneutrale Geschäftsmodelle etablieren, sichern sich Wettbewerbsvorteile und Resilienz gegenüber steigenden CO₂-Kosten.
Gleichzeitig wächst der regulatorische Druck auf Unternehmen: Im Zuge des EU-Green Deal ist eine Vielzahl regulatorischer Anforderungen entstanden, die Unternehmen zum Handeln zwingen. Doch Regulierung ist kein Selbstzweck – sie schafft Transparenz und Vergleichbarkeit und zwingt Unternehmen, Nachhaltigkeitsrisiken wie auch -chancen langfristig in ihre Unternehmensstrategie und ihr Risikomanagement zu integrieren. Auch Banken und Investoren unterliegen der Sustainable Finance Disclosure Regulation (SFDR) und erwarten im Rahmen ihrer eigenen regulatorischen Verpflichtungen eine möglichst hohe Quote nachhaltiger Investitionen, wodurch sie von Kreditnehmern zunehmend verlangen, ihre Geschäftsmodelle und Finanzierungsstrategien an ESG-Kriterien und Dekarbonisierungszielen auszurichten. Die Transformation geht jedoch über reine Effizienzsteigerungen hinaus – weniger schlecht zu sein, ist nicht gut genug. Neue, innovative und kreislauffähige Geschäftsmodelle, die regenerativ und langfristig wirtschaftlich tragfähig sind, müssen entstehen. Die Digitalisierung ist hier ein entscheidender Enabler: Der digitale Produktpass, KI-gestützte Optimierungen und IoT-gestützte Ressourcennutzung bieten enorme Potenziale u.a. zur CO₂-Reduktion. Unternehmen, die vorausschauend handeln und eine klimaneutrale, zirkuläre sowie regenerative Wirtschaftsweise vorantreiben, profitieren nicht nur ökonomisch, sondern sollten die Gelegenheit nicht verstreichen lassen, aktiv unsere Zukunft mitzugestalten – digital, effektiv und innovativ.

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